Drei Rennen, drei Siege - Marcel Hacker geht als einer der Mitfavoriten in den Einer-Endlauf der Ruder-WM in Südkorea. Beim Start-Ziel-Sieg im Halbfinale auf dem Tangeum-See präsentierte sich der 36 Jahre alte Routinier erneut in bestechender Form. Wie schon im Vorlauf und im Viertelfinale verwies er die Konkurrenten in souveräner Manier auf die Plätze.

Dem Kubaner Angel Fournier Rodriguez und dem Niederländer Roel Braas blieb am Freitag nur das Nachsehen. Ein hartes Finish war angesichts des großen Vorsprungs nicht nötig. "Ich habe die Aufgabe gelöst und schon 200 Meter vor dem Ziel die Schlagzahl verringert", kommentierte Hacker. "Jetzt habe ich mir bis Sonntag erst einmal einen Tag Pause verdient."

Außer dem Magdeburger zogen auch beide Doppelzweier des Deutschen Ruderverbandes (DRV) in den Endlauf ein. Ein Jahr nach dem enttäuschenden neunten Platz bei den Olympischen Spielen fanden Eric Knittel (Berlin) und Stephan Krüger (Rostock) mit dem zweiten Halbfinalplatz hinter Norwegen zurück auf Erfolgskurs.

"Eine Medaille ist jetzt das Minimalziel", sagte Knittel. Das Frauen-Duo musste sich nur den Britinnen geschlagen geben. Damit ist der DRV am Wochenende in acht Endläufen der 14 olympischen Bootsklassen vertreten.

Erste Medaillen gab es bereits am drittletzten Tag der Titelkämpfe in den nichtolympischen Disziplinen. Der Zweier mit Steuermann und der leichte Männer-Doppelvierer gewannen Silber.

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