Siegfried Kaidel (Grafenrheinfeld) ist als Präsident des Deutschen Ruder-Verbandes (DRV) für eine dritte Amtszeit wiedergewählt worden. Auf dem 61. Deutschen Rudertag in Ulm stimmten 951 oder gut 87,6 Prozent der Delegierten für den seit 2008 an der Verbandsspitze stehenden Amtsinhaber.

Die 135 Gegenstimmen für Kaidel, der sich ohne Gegenkandidat zur Wahl gestellt hatte, gelten allerdings auch als Zeichen der Unzufriedenheit an der Basis mit der Vermarktung, dem Umgang mit dem "Fall Drygalla" bei den Olympischen Spielen in London und nur zwei Olympiasiegen durch den Deutschland-Achter und den Doppel-Vierer.

Für Kaidels Führungsteam ist die Suche nach einem Ersatz für den scheidenden Cheftrainer Hartmut Buschbacher zunächst die wichtigste Aufgabe. Einen Tag vor den Präsidiumswahlen in Ulm hatte Buschbacher trotz zuvor vielversprechender Verhandlungen über eine Verlängerung seines am Jahresende auslaufenden Vertrages seinen Abschied vom DRV verkündet.

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