Der Deutschland-Achter war auch bei seinem ersten Auftritt nach dem olympischen Goldrennen von London eine Macht.

Beim erstmals ausgetragenen Hanse-Alstercup gewann das deutsche Großboot alle drei Rennen über die Sprintdistanz von jeweils 270 Metern und sicherte sich damit souverän den Sieg.

Mehrere Tausend Zuschauer entlang der Binnenalster in Hamburg bejubelten im Finale einen deutlichen Sieg gegen den Olympiasechsten Australien. Zuvor hatte es im Halbfinale einen ebenso ungefährdeten Erfolg gegen den London-Dritten Großbritannien gegeben.

Im Deutschland-Achter saßen sechs Olympiasieger: Neben Lokalmatador Eric Johannesen waren dies Kristof Wilke, Florian Mennigen, Lukas Müller, Andreas Kuffner und Steuermann Martin Sauer. Dieses Sextett machte sich nach der Veranstaltung auch gleich auf den Weg zum Flughafen. Ziel war Kreta, wo sich die deutschen Olympia-Medaillengewinner im Club der Champions einige genüssliche Tage gönnen werden.

"Wir haben unsere Rolle hier angenommen und wollten unbedingt gewinnen", sagte Eric Johannesen, "es hat Spaß gemacht. Mir besonders, weil ich vor heimischem Publikm den Pokal bekommen habe.

"Am Freitag fliegen Johannesen und Co. zurück nach Deutschland. Am Sonntag steht dann der Hanse-Cup in Rendsburg auf dem Programm. Das Marathon-Rennen über 12,7 Kilometer auf dem Nordostsee-Kanal, der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt, hat der Deutschland-Achter zuletzt dreimal in Folge gewonnen.

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