Matthias Rath und Totilas sorgen für Positiv-Schlagzeilen © getty

Matthias Rath und sein einstiges Wunderpferd Totilas befinden sich bei ihrem Comeback nach zweijähriger Wettkampfpause auf der Überholspur.

Das Paar, das bereits am Donnerstag beim CDI im belgischen Kapellen bei seinem ersten Auftritt im Grand Prix überzeugt hatte, bot auch am Samstag im Grand Prix Special eine glänzende Vorstellung. "Das war sehr anspruchsvoll, die Richter lagen mit ihrer Bewertung absolut richtig", sagte Dressur-Bundestrainerin Monica Theodorescu dem "SID" zu den erstklassigen 82,271 Punkten.

Theodorescu war von der Darbietung bei strahlendem Sonnenschein regelrecht begeistert.

"Das war wirklich super, Matthias hat Totilas heute mehr geritten als im Grand Prix. Er hatte schon viel mehr Vertrauen. Und das Pferd war wieder entspannt, es sah alles sehr harmonisch aus", sagte die Bundestrainerin, die am Samstag erneut in die belgische Provinz gereist war.

Nach Kapellen ist klar, dass die Kombination Rath und Totilas ein ernsthafter Kandidat für die Weltmeisterschaften vom 23. August bis 7. September in der Normandie sein wird.

"Totilas wird ja noch kräftiger. Das Paar wird eher besser als schlechter", sagte Monica Theodorescu, die angesichts von nunmehr sechs möglichen Paaren für die WM aus dem Vollen schöpfen kann. "Mir ist das recht. Es kann ja immer was passieren", erklärte sie.

Bei der Dressur-DM in Balve fehlte das Paar. Mit der Benotung von Kapellen wären Rath und Totilas dort Zweite geworden. Ende Juni steht in Perl (Saarland) die erste offizielle Sichtung auf dem Programm.

Spätestens beim CHIO in Aachen Mitte Juli wird die fünfköpfige Mannschaft inklusive der Ersatz-Kombination für die WM stehen. Gesetzt ist lediglich Helen Langehanenberg (Billerbeck) mit ihrem Spitzenpferd Damon Hill.

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