Die deutsche Equipe liegt bei der Dressur-EM in Herning zur Halbzeit auf Goldkurs.

Nach der ersten von zwei Wertungsprüfungen führt das Team von Bundestrainerin Monica Theodorescu vor Gastgeber Dänemark und den Niederlanden.

Die fünfmalige Olympiasiegerin Isabell Werth (Rheinberg) mit Don Johnson und Debütantin Fabienne Lütkemeier (Paderborn) mit D'Agostino sorgten für den guten Auftakt.

"Wenn wir schon hier sind, wollen wir auch Gold", tönte Werth nach ihrer starken Vorstellung.

Mit ihrem zwölf Jahre alten Wallach zeigte die Juristin vom Niederrhein eine tadellose Leistung und setzte sich in der Einzelwertung mit 75,213 Punkten an die Spitze.

"Wir warten mal, ob es Gold wird. Auf jeden Fall waren das zwei Super-Ritte", sagte Bundestrainerin Monica Theodorescu.

Auch Lütkemeier hinterließ bei ihrer Championats-Premiere einen starken Eindruck. Die 23 Jahre alte Studentin brachte es mit dem 13 Jahre alten Wallach D'Agostino auf 73,237 Prozentpunkte und belegte in der Einzelwertung Platz zwei.

"Die Anspannung war da, doch ich hatte es gut im Griff", sagte die Newcomerin. "Spitze, ich bin super stolz auf Fabi. Sie ist mutig geritten und hatte eine gute Körpersprache", sagte Theodorescu.

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