Luciana Diniz hat ihre Karriere mit dem Sieg bei der Riders Tour gekrönt und darf sich ab sofort "Rider of the Year" nennen.

Im Sattel von Lennox gewann die gebürtige Brasilianerin, die seit einigen Jahren für Portugal im Parcours unterwegs ist und in Deutschland lebt, die Trophäe in der Olympiahalle in München. Die 42-Jährige erhielt für den Erfolg ein Auto im Wert von 38.000 Euro.

Im ersten von zwei Umläufen des schwierigen Springens leistete sich das Paar nur einen Abwurf und konnte damit die namhafte Konkurrenz auf Distanz halten. Diniz hatte die Wertung nach ihrem Sieg beim Pfingstturnier in Wiesbaden, Platz drei in Paderborn sowie Rang fünf bei den German Classics in Hannover mit 46 Punkten zuvor souverän angeführt.

Markus Ehning (Borken) belegte im Sattel von Cornado Rang zwei, David Will (Pfungstadt) landete mit seinem Pferd Colorit auf Platz drei. Er konnte sich mit seinem Sieg im Großen Preis vor Ehning und Diniz im Gesamtklassement noch nach vorne schieben und sprang überraschend aufs Podium.

"Ich hatte gehofft, hier platziert zu sein, doch mit einem Sieg habe ich nicht gerechnet", sagte der 24 Jahre alte Bayer überwältigt von seinem Erfolg.

Katrin Eckermann (Münster), die vor der Entscheidung bei der fünften und letzten Etappe der Tour mit 39 Punkten noch aussichtsreich auf Rang drei gelegen hatte, unterlief mit Carlson ein Abwurf. Rang zehn im Großen Preis kostete sie schließlich den Platz auf dem Podium.

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