Mit einem Start-Ziel-Sieg des finnischen "Wunderpferdes" Brad De Veluwe endete der mit 400.000 Euro dotierte Grand Prix de l'U.E.T auf der Trabrennbahn in Gelsenkirchen.

Mit seinem finnischen Trainer Tuomas Korvenoja im Sulky wurde der Hengst damit seiner 14:10-Favoritenstellung im Europa-Derby der Vierjährigen gerecht.

Der mit 200.000 Euro versüßte Erfolg im höchstdotierten Trabrennen des Jahres in Deutschland war für Brad De Veluwe der 20. Sieg beim 23. Start. Dabei verwies er die 726:10-Außenseiterin Mermaid As mit Johan Untersteiner aus Schweden auf Rang zwei.

Der dritte Platz ging an Up and Quick (89:10), gesteuert von Heinz Wewering, dem einzigen Deutschen im Feld.

Für den Rekord-Champion aus Berlin (mehr als 16.600 Siege und 29-mal deutscher Meister) war es erst der zweite Start im Grand Prix de l'U.E.T.

Bei seiner ersten Teilnahme 1995 in München hatte er mit Derby du Gite gewonnen und für den ersten und einzigen Erfolg eines deutschen Fahrers gesorgt.

Der Vierjährigen-Klassiker, der in Gelsenkirchen erst zum zweiten Mal auf deutschem Boden entschieden wurde, fand in diesem Jahr ohne Beteiligung eines deutschen Pferdes statt.

Die Stute Lobell Countess, Deutsche-Derby-Siegerin von 2011, hatte das Finale als Sechste ihres Vorlaufes auf der Rennbahn im französischen Vincennes verpasst.

Deutsche Pferde konnten den Grand Prix zweimal gewinnen: General November (1997 in Vincennes) und Abano As (2001 in Caen).

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