Der niederländische Springreiter Gerco Schröder kann nach einer Entscheidung des Amtsgerichts in Zupthen mit seinem Erfolgspferd "London" vorläufig nicht mehr an Reitturnieren teilnehmen.

Das Pferd, mit dem Schröder bei den Olympischen Spielen jeweils Silber im Einzel- und im Teamwettbewerb gewonnen hatte, gehört zur Konkursmasse des zahlungsunfähigen Eigentümers Eurocommerce.

Die Rabobank hatte als Gläubiger das Tier beschlagnahmen lassen. Schröder wollte mit einer einstweiligen Verfügung den eingezogenen Tierpass zurückerhalten, um bei Turnieren starten zu können.

Für die Herausgabe verlangte das Gericht aber eine Pass-Garantie des niederländischen Pferdesportverbandes KNSH, um einen heimlichen Verkauf des schätzungsweise bis zu zehn Millionen Euro teuren Hengstes zu verhindern.

Der KNHS sah sich nicht in der Lage, eine derartige Garantie abzugeben. Daraufhin lehnte das Gericht Schröders Antrag ab.

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