Lance Armstrong gewann mit 21 Jahren die Profi-Straßenweltmeisterschaft
Lance Armstrongs sieben Tour-Siege wurden aberkannt © getty

Die gefallene Radsport-Ikone Lance Armstrong hat im Rechtsstreit mit der Versicherungsgesellschaft SCA eine Schlappe erlitten und muss nun womöglich unter Eid über seine Dopingvergehen berichten.

Das Oberste Gericht in seinem Heimat-Bundesstaat Texas wies einen Einspruch des 42-Jährigen gegen eine SCA-Klage über die Rückzahlung von Bonusgeldern zurück.

Armstrong hatte in einem Schiedsgerichtsverfahren mit der SCA im Zeitraum zwischen 2005 und 2006 unter Eid erklärt, nie gedopt zu haben. Das Unternehmen hatte Armstrong von 2002 bis 2004 hohe Bonuszahlungen für die Siege bei der Tour de France gewährt und wollte diese nach massiven Dopinganklagen gegen den Radsport-Star zurück haben.

SCA unterlag vor sieben Jahren und fordert nun erneut rund 12 Millionen Dollar von Armstrong.

Der Radsport-Weltverband UCI hatte Armstrong wegen systematischen Dopings unter anderem seine sieben Siege bei der Frankreich-Rundfahrt zwischen 1999 und 2005 aberkannt und ihn lebenslang gesperrt.

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