Die erste Giro-Etappe führte von Armagh nach Dublin © imago

Der Giro d'Italia soll irischen Medienberichten zufolge nur knapp einem schweren Anschlag entgangen sein.

Laut der Tageszeitung "Irish Independent" hätten Anti-Terror-Einheiten am Sonntag an einem Auto eine 50-Pfund-Bombe mit Zeitzünder entdeckt.

Hundertausende Zuschauer hatten auf der dritte Etappe des zweitgrößten Etappen-Radrennens der Welt von Armagh nach Dublin den Sieg des deutschen Top-Sprinters Marcel Kittel vor Ort verfolgt.

Offenbar sollte das Auto mit dem Sprengsatz noch näher an die Strecke gefahren werden, wurde aber rechtzeitig entdeckt.

"Das war eine tödliche Bombe in voller Größe und einsatzbereit. Es hätte verheerende Folgen gehabt", zitiert das Blatt eine Quelle.

Ein der Real Irish Republican Army (RIRA) nahestehender Mann soll festgenommen worden sein.

Die RIRA ist Nachfolger der für Terroranschläge bekannt gewordenen paramilitärischen Organsisation IRA.

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