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Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso (32) will beim Einstieg mit einem eigenen Team den Radsport auch technisch revolutionieren.

Während eines Treffens am Samstag in Madrid mit Brian Cookson, dem neuen Präsidenten des Radsport-Weltverbandes UCI, sprach sich der spanische Ferrari-Pilot dafür aus, den Sport analog zur Königsklasse des Motorsports auf einen neuen Stand zu heben.

"In der Formel 1 erhalten wir 10.000 Parameter in einer Sekunde, im Radsport sind es nur fünf in fünf Sekunden", sagte Alonso.

Der Spanier brachte Cookson auch über seine Pläne zur Gründung eines eigenen Radrennstalls auf den aktuellen Stand.

Cookson zeigte sich von den Plänen einer technischen Aufrüstung des Radsports durchaus angetan. Der Brite, der seit September UCI-Präsident ist, verständigte sich mit Alonso darauf, die Vorschläge bei einem weiteren Treffen Mitte des Jahres intensiver zu besprechen.

Fernando Alonso wollte eigentlich schon 2014 in den Radsport einsteigen.

Im September war jedoch die Übernahme des finanziell angeschlagenen spanischen Radrennstalls Euskaltel-Euskadi durch den begeisterten Hobby-Radler Alonso an Differenzen in Detailfragen gescheitert.

Für sein Projekt soll der Asturier angeblich große Namen wie den zweimaligen Tour-de-France-Sieger Alberto Contador oder Sprintstar Peter Sagan auf dem Zettel haben.

"Contador hat noch zwei Jahre Vertrag. Wir müssen schauen, wer Ende 2014 auf dem Markt ist. Die Liste wird nicht sehr lang sein, aber wir haben bereits erste Gespräche mit Fahrern geführt", sagte Alonso.

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