Sabine Spitz ist am Dienstag beim WM-Training in Pietermaritzburg/Südafrika schwer gestürzt und fällt für das Titelrennen am Samstag aus. Die dreifache Olympia-Medaillengewinnerin verletzte sich an der Schulter und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Spitz gehörte zu den Medaillenkandidatinnen.

"Ihre Eigendiagnose war Schultereckgelenks-Sprengung", sagte Ehemann und Manager Ralf Schäuble, der den Sturz mit der Video-Kamera filmte, der Nachrichtenagentur dpa. Die gleiche Verletzung hatte die 41 Jahre alte Spitz im Mai bei einem Trainingssturz auf der Weltcupstrecke in Albstadt an der anderen Schulter erlitten.

Die Olympiasiegerin von Peking liebäugelte nach ihrem glänzenden Comeback mit dem Weltcupsieg in Andorra sogar mit ihrem zweiten Weltmeistertitel nach 2003.

In einem der sehr schwierigen Streckenteile hatte sie laut Bundestrainer Peter Schaupp ihren Körperschwerpunkt an der falschen Stelle, so dass sie über den Lenker stürzte.

"Es ist extrem schade für Sabine. Sie war in einer glänzenden Verfassung und hätte auf diesem Kurs sehr viel erreichen können. Aber auch für die ganze Mannschaft ist das der Worst Case, nicht nur wegen der Staffel. Ich weiß auch nicht, was dieses Jahr los ist", meinte Schaupp.

Das deutsche Cross-Country-Team leidet in diesem Jahr an einer Verletzungsserie

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