Der tief gefallene Lance Armstrong hat sich im Rechtsstreit mit der britischen "Sunday Times" auf einen Vergleich geeinigt. Die Zeitung hatte Armstrong auf Schadenersatz in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro verklagt, nachdem die US-Anti-Doping-Agentur USADA den 41-Jährigen in einem umfangreichen Bericht als Dopingsünder enttarnt hatte.

Über die Details des Vergleichs vereinbarten beide Seiten Stillschweigen.

Das Blatt im Besitz des australischen Medienmoguls Rupert Murdoch hatte 2006 vor Gericht gegen Armstrong verloren.

Die "Times" musste Armstrong 350.000 Euro zahlen und verlangte zusätzlich 840.000 Euro an Unkosten zurück.

Armstrong war mit seiner Klage erfolgreich gegen einen Artikel aus dem Jahr 2004 vorgegangen, in dem die Enthüllungsjournalisten Alan English und David Walsh ihm unlautere Methoden bei seinen Tour-Siegen vorgeworfen hatten.

Nach den USADA-Enthüllungen waren Armstrong seine sieben Tour-de-France-Titel aberkannt worden, Anfang dieses Jahres legte er im US-Fernsehen eine Dopingbeichte ab.

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