Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) hat die Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshof CAS in der "Causa Erfurt" angenommen, gleichzeitig aber die damalige Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA kritisiert.

"Die NADA akzeptiert dieses Urteil, bedauert aber, dass die damaligen Regeln der WADA-Verbotsliste nicht eindeutig waren und auch innerhalb der Anti-Doping-Organisationen und unter Wissenschaftlern unterschiedlich interpretiert wurden. Die NADA war immer der Auffassung, dass die genannte Methode nicht im Sport angewendet werden darf und verboten sein müsste", hieß es in einer offiziellen Stellungnahme.

Der CAS hatte entschieden, einen deutschen Radsportler freizusprechen.

Die Richter erklärten, dass es sich in diesem Fall bei einer UV-Behandlung von Blut mit anschließender Reinjektion durch den Mediziner Andreas Franke nicht um eine verbotene Methode auf Basis der zum damaligen Zeitpunkt geltenden WADA-Verbotsliste gehandelt habe.

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