Der italienische Radprofi Riccardo Ricco ist mit seinem Einspruch gegen seine im April 2012 erhaltene zwölfjährige Doping-Sperre vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) gescheitert. Das gab der CAS am Freitag bekannt.

Ricco wollte beweisen, dass einige Zeugen nicht vernommen worden seien, damit sei sein Recht auf Verteidigung verletzt worden. Der CAS bestritt dies.

Außerdem habe Ricco die Voreingenommenheit des Gerichts, das ihn verurteilt hatte, nicht nachweisen können.

Der 29 Jahre alte Bergspezialist stand bereits 2009 vor den CAS-Richtern in Lausanne. Damals erzielte er einen Teilerfolg, und seine zweijährige Sperre wegen EPO-Dopings bei der Tour de France 2008 wurde auf 20 Monate reduziert.

Im Februar 2011 wurde Ricco wegen Gesundheitsproblemen in ein Krankenhaus eingeliefert, gegenüber einem Arzt gab er eine missglückte Eigenbluttransfusion zu, die er später aber wieder abstritt.

Im April 2012 schloss das italienische Olympische Komitee (CONI) Ricco als Wiederholungstäter für zwölf Jahre von Wettkämpfen aus.

Weiterlesen