Sylvia Schenk hat nach dem angekündigten Rückzug von Rudolf Scharping (65) als Präsident des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) eine Rückkehr auf den Chefposten nicht ausgeschlossen.

"Ich lasse den BDR nicht hängen", sagte die Juristin dem SID. Schenk, die zwischen 2001 und 2004 an der Spitze des BDR stand, hat nach eigener Aussage bereits mit Scharping über diese Thematik gesprochen.

Die Nachfolge von Scharping soll auf der Bundeshauptversammlung am 23. März in Gelsenkirchen geregelt werden.

Den Antidopingkampf hat Schenk bereits als Schwerpunkt in einer möglichen erneuten Amtszeit gesetzt. Das erfordere aber das richtige Personal.

"Es kommt nicht darauf an, wer an der Spitze steht. Es braucht eine Gruppe, die die Ärmel hochkrempelt", sagte die 60-Jährige, die im Vorstand von Transparency International sitzt. Zwischen 2007 und 2010 führte Schenk die Anti-Korruptions-Organisation an.

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