Der Präsident des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) Rudolf Scharping will auf der nächsten Bundeshauptversammlung am 23. März in Gelsenkirchen wohl nicht mehr kandieren. Dies teilte Scharping nach der Präsidumssitzung am Mittwoch mit.

"Angesichts meiner geschäftlichen Belastungen und der jetzigen Umstände der Arbeit im Präsidium des BDR habe ich dem BDR-Präsidium mitgeteilt, dass ich im März nicht erneut für das Amt des Präsidenten kandidiere", erklärte der 65-Jährige.

Und fügte an: "Es ist ein guter Zeitpunkt, denn man kann sagen: Sportliche Bilanz sehr gut und die Perspektiven versprechen weiteren Erfolg; eine die Existenz seit 2006 / 2007 bedrohende Krise abgewendet und wirtschaftlich in 2012 das beste Jahr seit mindestens 2004; ausgezeichnete Mitgliederentwicklung und stabilisierte Finanzen; Grundlagen für die Bewältigung neuer Herausforderungen stabil vorhanden."

Der ehemalige SPD-Vorsitzende und Verteidigungsminister steht seit dem 19. März 2005 an der Spitze des BDR.

Nach zahlreichen Doping-Enthüllungen im internationalen Radsport war der Verband zuletzt in die Kritik geraten, sich nicht entschiedener positioniert zu haben.

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