Teamsprint-Olympiasiegerin Miriam Welte ist bei den Bahnrad-Weltmeisterschaften in Weißrusslands Hauptstadt Minsk schwer gestürzt.

Im Keirin-Vorlauf prallte die 26-Jährige, die in Minsk Gold im Teamsprint und Silber im nichtolympischen 500-m-Zeitfahren gewonnen hat, nach einem Fehler der Chinesin Guo Shuang mit dem Kopf auf das Holzoval und musste mit einer Trage aus der Halle gebracht werden.

Einer ersten Diagnose zufolge erlitt Welte eine Gehirnerschütterung. Ob auch ihre Hüfte in Mitleidenschaft gezogen wurde, soll eine Kernspintomographie am Dienstag ergeben.

Kristina Vogel hatte die zweiten Keirin-Runde erreicht und damit Chancen auf ihr drittes Edelmetall bei den Wettkämpfen in Minsk.

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