Schlechte Nachrichten für Lance Armstrong: Das US-Justizministerium steht vor einem Einstieg in die Klage von Ex-Teamkollege Floyd Landis gegen den geständigen Dopingsünder, wie Armstrongs Anwälte gegenüber der Nachrichtenagentur "AP" bestätigten.

Es geht in der Klage um Sponsorengelder aus Steuergeldern, die der Amerikaner und seine ehemaligen Kollegen vom Team US Postal von dem gleichnamigen Staatsunternehmen erhalten haben ? allerdings unter der Bedingung, dass bei den Fahrern keine leistungsfördernden Mittel mit ihm Spiel sind.

Dabei geht es um einen Betrag von mehr als 30 Millionen Dollar, die Armstrong und sein Team zwischen 1999 und 2004 erhalten haben.

"Wir stimmen nicht darüber ein, dass die Post beschädigt wurde", sagte Armstrongs Vertreter Robert Luskin.

Nach Angaben von Luskin liegen der Post selbst Studien vor, denenzufolge der Dienstleister durch das Sponsoring mehr als 100 Millionen Dollar (81 Millionen Euro) eingenommen habe.

Für das US-Postal-Team hatte Armstrong zwischen 1999 und 2004 sechs seiner sieben mittlerweile aberkannten Tour-de-France-Titel gewonnen. Laut Vertrag habe er aber nicht zu verbotenen Mitteln zur Leistungssteigerung greifen dürfen.

Sollte die Klage durchkommen, müssen die Angeklagten rund ein Drittel der Gelder zurückzahlen.

Armstrong muss sich nach seinem Doping-Geständnis in der Oprah Winfrey Show im Januar mit einer Reihe von Klagen auseinandersetzen.

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