Der frühere italienische Radprofi Graziano Gasparre hat die Einnahme verbotener Substanzen für einen gutartigen Tumor an seinem Gesäß verantwortlich gemacht.

Der 34-Jährige sagte der Tageszeitung "Gazzetta dello Sport", dass sich die fast vier Zentimeter große Wucherung genau dort gebildet habe, wo er sich jahrelang Dopingmittel, darunter EPO, Wachstumshormone und Testosteron, injiziert habe.

Gasparre, der seine Karriere 2009 beim Team "Amore e Vita" beendet hatte, berichtete, dass ihm der Tumor jetzt entfernt worden sei.

"Als Radprofi habe ich nicht nur Dopingmittel eingenommen. Ich nahm auch Kokain und Amphetamine, um abzumagern", sagte Gasparre.

Er erzähle seinen Leidensweg, um andere Radprofis anzuspornen, sich die Gesundheit nicht zu ruinieren. "Ich habe Fehler begangen, die mein Leben hätten zerstören können", sagte Gasparre, der unter anderem Europameister der U-23-Klasse war.

Gasparre hat bereits mit der Polizei im Kampf gegen Doping kooperiert.

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