Der australische Sportartikelhersteller Skins hat den Präsidenten des Radsport-Weltverbandes UCI, Pat McQuaid, zum Rücktritt aufgefordert.

Unter McQuaid und dessen Vorgänger Hein Verbruggen habe sich in der UCI eine "krebsartige Korruptionskultur" gebildet, sagte Skins-Chairman Jaimie Fuller der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagausgabe):

"Keine Frage, man kann so eine Kultur nicht ändern, ohne die Leute loszuwerden, die sie schufen. Es braucht Transparenz, die Wahrheit muss ans Licht."

Anfang November hatte Skins bereits angekündigt, die UCI auf zwei Millionen Dollar (ca. 1,5 Millionen Euro) zu verklagen, da sie durch jahrelange Fehlleistungen im Kampf gegen Doping auch das Markenimage des Sponsors beschädigt habe.

Das Unternehmend, das 2008 in den professionellen Radsport eingestiegen war, tritt unter anderem als Ausrüster des amerikanischen und australischen Radsportverbandes auf.

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