Drei deutsche Siege und den Sprung auf Platz eins der Nationenwertung gab es am zweiten Tag des Bahnrad-Weltcup in der schottischen Metropole Glasgow.

Im neuen Sir-Chris-Hoy-Velodrom entschied Teamsprint-Olympiasiegerin Kristina Vogel nach Platz zwei im 500-m-Zeitfahren den Sprint für sich. Die 22 Jahre alte Erfurterin setzte sich dabei im Finale gegen die Britin Jessica Varnish durch.

Ebenfalls Erfolge für den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) gab es im Omnium und im Keirin der Männer.

"Es ist erfreulich, dass sich vor allem unsere jungen Athletinnen und Athleten hier so durchsetzen konnten. Das ist eine Bestätigung für die gute Nachwuchsarbeit in unserem Verband," meinte BDR-Sportdirektor Patrick Moster.

Beim ersten großen Aufeinandertreffen nach den Olympischen Spielen gegen den Rest der Weltelite triumphierte im Omnium überraschend Europameister Lucas Liß.

Der 22-Jährige aus Unna kam nach den sechs Disziplinen auf 30 Punkte und siegte damit hauchdünn vor Weltmeister Glenn O'Shea aus Australien (31). Liß gewann dabei die Disziplinen Fliegende Runde und 1000-m-Zeitfahren.

Für eine weitere Goldmedaille sorgte Stefan Bötticher aus Breitenworbis im Keirin. Der dreimalige U-23-Europameister bestimmte das Rennen von der Spitze und siegte vor dem Australier Peter Lewis und Takashi Sakamoto aus Japan.

Favorit Jason Kenny aus Großbritannien stürzte 200 Meter vor dem Ziel.

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