Der frühere Radstar Lance Armstrong hat Konsequenzen aus seiner Doping-Affäre gezogen und alle offiziellen Ämter seiner Livestrong-Stiftung niedergelegt. Das teilte die Krebshilfe-Organisation am Montag mit.

Ob Armstrong, der bereits am 17. Oktober als Vorsitzender der Stiftung zurückgetreten war, in anderer Form für Livestrong tätig bleibt, ist unklar.

Mit seiner freiwilligen Entscheidung wolle Armstrong "die Organisation vor jeglichen negativen Auswirkungen durch die Diskussionen rund um seine Radsport-Karriere bewahren", sagte Jeff Garvey, der Armstrong als Chairman abgelöst hatte.

Nach einem Enthüllungsbericht der US-Anti-Doping-Agentur USADA war der 41-jährige Armstrong vom Weltverband vor drei Wochen lebenslang gesperrt worden. Seine sieben Tour-Siege wurden ihm aberkannt.

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