Für Oldie Jens Voigt gehört die Doping-Ära im Radsport der Vergangenheit an.

"Wir reden über alte Geschichten", sagte der 41-Jährige vom Team RadioShack im Interview mit der Tageszeitung "Die Welt".

Der Fall Lance Armstrong sei etwa sechs Jahre her und nichts, was die jetzigen Fahrer verursacht hätten: "Und jene Betreuer und Fahrer, die gegen Lance ausgesagt haben, haben in ihren Vernehmungen angegeben, dass sie damals aufgehört haben zu dopen. Seitdem fahren sie sauber." Das sei ein Indiz dafür, dass die Situation besser werde.

Voigt ist es leid, sich im Alltag für die Verfehlungen seiner Berufskollegen entschuldigen zu müssen. "Es gibt Momente, da geht es zu weit. Wenn ich mich vor Menschen, die ich kaum kenne, rechtfertigen muss für meinen Beruf, dann ist eine Grenze überschritten. Das passiert mir sogar an der Supermarktkasse", sagte Voigt, der seit 15 Jahren Radprofi ist.

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