Weltverbandspräsident Pat McQuaid und dessen Vorgänger Hein Verbruggen droht wegen der Doping-Affäre um Lance Armstrong weiterer Ärger.

Der ehemalige Profi und Journalist Paul Kimmage reichte in der Schweiz eine zivilrechtliche Klage gegen McQuaid und Verbruggen "wegen Rufmords, Verunglimpfung und starkem Betrugsverdacht" ein. Das teilte sein Anwalt mit.

Der Weltverband UCI hatte im September Kimmage verklagt, da er den Verband als korrupt bezeichnet hatte. Zuletzt hatte der Weltverband allerdings angekündigt, die Klage fallen zu lassen.

Die UCI war im Bericht der US-Anti-Doping-Agentur USADA über Armstrong indirekt beschuldigt worden, positive Dopingproben des Amerikaners verschleiert zu haben.

Nach dem Bericht war Armstrong vom Weltverband lebenslang gesperrt worden, zudem wurden ihm seine sieben Tour-de-France-Siege aberkannt.

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