Der Radsport-Weltverband UCI wird sein Urteil im Fall Lance Armstrong erst Ende Oktober fällen können.

Laut der US-Antidoping-Agentur USADA verzögert sich der Versand des belastenden Materials gegen den siebenmaligen Tour-de-France-Sieger bis spätestens 15. Oktober.

Nach Erhalt der Unterlagen hat die UCI 21 Tage Zeit zu entscheiden, ob sie dem Vorschlag der USADA, alle Ergebnisse Armstrongs seit dem 1. August 1998 und damit auch Armstrongs Siege bei der Tour de France zu streichen, folgen wird.

"Wir gehen davon aus, die Unterlagen nicht später als 15. Oktober zu versenden", sagte USADA-Sprecherin Annie Skinner der Nachrichtenagentur "Reuters". Zuletzt hatte die USADA Ende September als Termin genannt.

Der Präsident des Radsport-Weltverbandes UCI, Pat McQuaid, bekräftigte unlängst, den vorgeschlagenen Sanktionen der USADA entsprechen zu wollen.

"Solange die Dokumente keine erheblichen Mängel aufweisen, hat die UCI nicht die Absicht, vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS zu ziehen. Wir brauchen aber Zeit zur Überprüfung", sagte der Ire am Rande der Straßenrad-WM in Valkenburg/Niederlande.

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