Nachwuchsfahrer Maximilian Schachmann hat an den medaillenreichen Auftakt der deutschen Radprofis bei der Straßen-WM in den Niederlanden angeknüpft und dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) das erste Edelmetall beschert.

Im Zeitfahren der Junioren gewann der 18-Jährige am Montag Bronze und entschädigte sich damit auch für eine schwere Leidenszeit, in der er zwischenzeitlich sogar um sein Leben bangen musste.

In der Klasse der U-23-Fahrer zeigte der Deutsche Meister Jasha Sütterlin eine starke Leistung, verpasste jedoch das Podium um 37 Sekunden.

Schachmann war im Vorjahr bei der Trofeo Karlsberg, einem Juniorenrennen im Saarland, schwer gestürzt und hatte einen Schädelbruch sowie Hirnblutungen erlitten. Zudem musste er in diesem Jahr nach einem Bauchdeckenbruch operiert werden.

"Mein Hirn ist ein bisschen zerstört", scherzte der Berliner, der den 26,6 km langen Kurs von Landgraaf nach Valkenburg in 35:46 Minuten beendete.

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