Die Olympiazweite Sabine Spitz (Murg-Niederhof) hat ihren zweiten WM-Erfolg im Cross Country der Mountainbiker klar verpasst.

Bei den Titelkämpfen in Saalfelden/Österreich musste sich die 40-Jährige nach einem Sturz mit dem sechsten Platz begnügen. In 1:36,10 Stunden lag Spitz am Ende deutlich hinter der Siegerin Julie Bresset.

Die Französin, die bereits bei den Olympischen Spielen in London triumphiert hatte, überquerte nach 1:32,25 als Erste die Ziellinie und ließ der Konkurrenz bei ihrem beeindruckenden Sieg keine Chance.

Bei den Männern belegte Olympia-Teilnehmer Manuel Fumic (Stuttgart) mit einer Zeit von 1:42,53 Stunden einen guten siebten Platz.

Beim Sieg des London-Zweiten Nino Schurter (Schweiz/1:40,55) vor seinen Landsleuten Lukas Flückiger (0:29 Minuten zurück) und Mathias Flückiger (0:51) kam Europameister Moritz Milatz (Freiburg) nicht ins Ziel.

Europameisterin Gunn-Rita Dahle (Norwegen/1:47 Minuten zurück) auf Platz zwei und die drittplatzierte Georgia Gould (USA/3:12) erreichten nach einem harten Frauen-Rennen durch die teilweise sehr rutschigen Wälder Salzburgs mit respektablem Abstand das Ziel.

Dahle war zur Hälfte des Rennens in das Hinterrad von Spitz gefahren, die daraufhin 500 Meter zu Fuß zurücklegen musste und deshalb wertvolle Sekunden einbüßte. Zweitbeste Deutsche war die Freiburgerin Adelheid Morath als Zwölfte (4:38).

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