Keine Sanktionen gegen Jakob Steigmiller: In der Affäre um die Bestrahlung von Athletenblut am Olympiastützpunkt Erfurt ist das Verfahren zwischen der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) und Radsportler Jakob Steigmiller mit einem Schiedsspruch des Deutschen Sportschiedsgerichts (DIS) beendet worden.

Demnach liegt zwar ein objektiver Verstoß gegen Anti-Doping-Bestimmungen vor, im konkreten Fall ist jedoch kein Verschulden des Athleten gegeben.

Daher wird keine Sperre oder sonstige Sanktionierung ausgesprochen. Bereits im Juni war im Fall des Eisschnellläuferin Judith Hesse so entschieden worden.

Die NADA hatte sich im Rahmen der Vorkommnisse am Olympiastützpunkt Erfurt mit dem Biberacher Bahnradfahrer Steigmiller befasst.

Dort soll der Sportmediziner Andreas Franke zu Dopingzwecken Blut von Athleten einer UV-Behandlung unterzogen haben.

Die Staatsanwaltschaft Erfurt hatte Mitte Juli ihre Ermittlungen gegen Franke eingestellt, weil ihm bei seinen Behandlungen von Athleten kein Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz nachgewiesen werden konnte.

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