Italiens Radsportverband FCI verschärft den Kampf gegen Doping. Kein Radsportler, gegen den Dopingermittlungen laufen, kann künftig in die Nationalmannschaft aufgenommen werden.

Bisher galt die Regel nur für Profis, die bereits wegen Dopings verurteilt worden sind.

Dies bedeutet, dass Stars wie der frühere Giro-Sieger Damiano Cunego oder Ex-Weltmeister Alessandro Ballan nicht an der Straßen-WM im niederländischen Valkenburg am 23. September teilnehmen können, da gegen sie Doping-Ermittlungen im Gange sind. Dies berichtete die "Gazzetta dello Sport" am Samstag.

FCI-Präsident Renato Di Rocco hatte im vergangenen Jahr beschlossen, dass nur Personen, die von jeglichem Dopingvorwurf frei sind, das Trikot der Nationalmannschaft tragen können.

"Wir wollen an der WM mit sauberen Jungs teilnehmen. Wir wollen höchste Transparenz garantieren", sagte Di Rocco. Nationalcoach Paolo Bettini will sein 14-köpfiges vorläufiges WM-Aufgebot am Freitag bekannt geben.

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