Der Kanadier Ryder Hesjedal hat im Kampf um den Sieg beim 95. Giro d'Italia einen wichtigen Teilerfolg erzielt.

Der Radprofi vom Team Garmin distanzierte in einem packendem Schlagabtausch auf dem Schlussanstieg der 19. Etappe die Konkurrenz und nahm ihnen wertvolle Sekunden in der Gesamtwertung ab.

Der Tagessieg ging an den Tschechen Roman Kreuziger (Astana), der sich zuvor in einer Ausreißergruppe abgesetzt hatte und sich mit letzter Kraft über die Ziellinie schleppte.

Auf den letzten der insgesamt anspruchsvollen 198 Kilometer von Treviso nach Alpe di Pampeago kam es zum erwarteten Showodown der Favoriten. In Hesjedal, Ivan Basso (Italien/Liquigas), Michele Scarponi (Italien/Lampre) und dem weiter Gesamtführenden Joaquim Rodriguez (Spanien/Katjuscha) taktierten die vier bestplatzierten Fahrer des Pelotons. Hesjedal setzte sich schlißelich nach einer Attacke von seinen Konkurrenten ab.

In der Gesamtwertung reduzierte Hesjedal den Rückstand auf Rodriguez auf 17 Sekunden. Sollte der 31-Jährige auch nach der erneut sehr schweren Bergetappe am Samstag von Caldes nach Passo dello Stelvio in ähnlicher Reichweite zu Rodriguez liegen, hat er vor dem abschließendem Einzelzeitfahren in Mailand am Sonntag die besten Karten auf den Gesamtsieg.

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