Paolo Tiralongo hat beim 95. Giro d'Italia für den ersten Etappensieg eines Italieners gesorgt.

Der 34-Jährige vom Team Astana behielt in einem engen Finish am 19,1 Kilometer langen Schlussanstieg nach Rocca di Cambio die Oberhand und verwies seinen Landsmann Michele Scarponi (Lampre) und Mitfavorit Frank Schleck aus Luxemburg (RadioShack) auf die Plätze zwei und drei.

Das Rosa Trikot des Gesamtführenden ging an den Kanadier Ryder Hesjedal (Garmin), der sich in der Spitze des dezimierten Pelotons behauptet hatte und Fünfter wurde.

Das Bild der 205 Kilometer langen Etappe, die in Recanatin gestartet war und mit der ersten Bergankunft der diesjährigen Italien-Rundfahrt endete, hatte eine vierköpfige Ausreißergruppe bestimmt.

In dieser hatte sich auch das deutsche Wildcard-Team NetApp in Person des Schweizers Reto Hollenstein erneut in Szene setzen können.

Die achte Etappe führt das Feld am Sonntag über 229 Kilometer von Sulmona zum Lago Laceno und dürfte erneut angriffslustigen Fahrern die Chance bieten, ihr Glück in einer Ausreißergruppe zu versuchen.

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