Sprint-Star Mark Cavendish hat die zweite Etappe des 95. Giro d'Italia gewonnen und sich damit pünktlich zur ersten großen Rundfahrt des Jahres in Top-Form präsentiert.

Der britische Straßenweltmeister vom Team Sky setzte sich im Schlussspurt nach 206 Kilometern von und nach Herning in Dänemark gegen seinen ehemaligen Teamkollegen bei HTC-Highroad, Matthews Goss aus Australien (GreenEdge), und dem Franzosen Geoffrey Soupe (FDJeux) durch.

Für eine Schrecksekunde hatte kurz zuvor der Niederländer Theo Bos (Rabobank) gesorgt, der in der Kurve vor der Zielgeraden stürzte und weitere Fahrer zu Boden riss.

Einen ersten Achtungserfolg verbuchte das deutsche Team NetApp bei seiner Giro-Premiere. Zwar verpasste die Mannschaft von Manager Ralph Denk den Sprung in eine Ausreißergruppe, mit dem elften Platz des Hamburgers Timon Seubert und dem Österreicher Matthias Brandle auf Rang 14 schafften es gleich zwei Fahrer in die Top-15.

Das "Magila Rosa" des Gesamtführenden trägt weiter der Amerikaner Taylor Phinney, der das Auftakt-Einzelzeitfahren am Samstag souverän für sich entschieden hatte.

Nach einem Defekt rund acht Kilometer vor dem Ziel hatte Phinney zwar kurz um seine Führung bangen müssen, der 21-Jährige schaffte jedoch mit Hilfe seiner Teamkollegen von BMC noch den Anschluss an das Peloton.

Die dritte Etappe führt am Montag über 190 Kilometer von und nach Horsens in Dänemark und ist dem im vergangenen Jahr beim Giro verstorbenen Radprofi Wouter Weylandt gewidmet.

Der neue Giro-Chef Michele Acquarone hatte das Teilstück in Anlehnung an Weylandts Spitznamen zur "WW Special"-Etappe ausgerufen.

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