Joaquin Rodriguez (l.) liegt in der Gesamt- wertung 28 Sekunden vor Alberto Contador © imago

Der Italiener gewinnt die 16. Etappe der Vuelta vor einem Belgier. Rodriguez wehrt sich gegen Contador und verteidigt Rot.

Valgrande-Pajares - Der Gesamtführende Joaquin Rodriguez aus Spanien bleibt Favorit Nummer eins auf den Sieg bei der 67. Spanien-Rundfahrt.

Auf der 16. Etappe von Gijon nach Valgrande-Pajares auf dem 1850 Meter hohen Cuitu Negru kam der Katjuscha-Profi zwei Sekunden vor dem zweimaligen Tour-Sieger Alberto Contador (Saxo-Bank) auf Platz drei ins Ziel und verteidigte das Rote Trikot des Gesamtführenden erfolgreich.

Rodriguez konnte seinen Vorsprung mit Zeitgutschriften auf 28 Sekunden ausbauen.

Duo entflieht dem Hauptfeld

Einen Ausreißersieg feierte der italienische Zeitfahrmeister Dario Cataldo vom Team Omega Pharma-Quickstep.

Cataldo bescherte seinem belgischen Team damit den ersten Etappensieg bei der Vuelta.

Zweiter wurde mit sieben Sekunden Rückstand der Belgier Thomas de Gendt (Vacansoleil).

Beide setzten sich 50 Kilometer vor dem Ziel vom Hauptfeld ab und lagen zwischenzeitlich 15 Minuten vorne.

Froome verliert erneut Zeit

Den dritten Platz im Gesamtklassement belegt der frühere Vuelta-Sieger Alejandro Valverde (Spanien/Movistar) mit 2:04 Minuten Rückstand auf Rodriguez, der Tour-Zweite Christopher Froome (Großbritannien) musste weiter abreißen lassen und liegt mit 4:52 Minuten Rückstand auf dem vierten Rang.

Auf einem steilen Schlussanstieg wehrte Rodriguez alle Angriffe von Contador ab.

Am Dienstag ist bei der Vuelta Ruhetag.

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