Der Spanier Joaquim Rodriguez fährt seit 2010 im Team Katjuscha © imago

Auf der 17. Giro-Etappe fechtet eine Ausreißer-Gruppe den Sieg untereinander aus. Der Gesamtführende Rodriguez hat die Nase vorn.

Cortina d'Ampezzo - Der Spanier Joaquim Rodriguez hat beim 95. Giro d'Italia das Rosa Trikot mit seinem zweiten Tagessieg erfolgreich verteidigt.

Auf der schwierigen 17. Etappe kam der Gesamtführende nach 187 Kilometern von Falzes nach Cortina d'Ampezzo als Erster einer sechsköpfigen Ausreißergruppe ins Ziel (DATENCENTER: Kalender und Ergebnisse).

Der Fahrer vom Team Katjuscha verwies im einem spannenden Schlusssprint die hochklassige Konkurrenz um seine ärgsten Verfolger im Gesamtklassement, Ivan Basso (Italien/Liquigas-Cannondale) und Ryder Hesjedal (Kanada/Garmin), auf die Plätze.

Rodriguez' Vorsprung auf Hesjedal in der Gesamtwertung beträgt weiterhin 30 Sekunden.

Sechs reißen aus

Auf der Dolomiten-Etappe mit insgesamt vier schweren Bergpässen setzten sich die sechs Spitzenfahrer am letzten Berganstieg des Tages beim Passo Giau deutlich vom Rest des Feldes ab.

Die erste Verfolgergruppe um den Spanier Benat Intxausti (Movistar) kam mit einem Rückstand von 1:22 Minuten in Ziel.

Flache Etappe folgt

Vor den möglicherweise entscheidenden Bergetappen wartet auf das Fahrerfeld am Donnerstag noch eine vergleichsweise flache 18. Etappe.

Die 149 Kilometer lange Strecke führt die Fahrer von San Vito di Cadore aus den Alpen heraus ins Ziel nach Vedelago.

Weiterlesen