Jan Barta tritt in diesem Jahr zum ersten Mal beim Giro an © getty

Der tschechische NetApp-Profi wird auf der 14. Giro-Etappe nur von Amador abgehängt. Hesjedal erobert das Rosa Trikot zurück.

Cervinia - Der tschechische Radprofi Jan Barta hat dem deutschen Wildcard-Team NetApp beim 95. Giro d'Italia einen weiteren Achtungserfolg beschert.

Auf der ersten schwierigen Bergetappe von Cherasco nach Cervinia kam der 27 Jahre alte Rund-um-Köln-Sieger im dramatischen Schlusssprint nach 205 Kilometern als Zweiter ins Ziel.

Den Tagessieg auf dem 14. Teilstück sicherte sich Andrei Amador (Costa Rica/Movistar), der damit der erste costa-ricanische Etappensieger beim Giro ist. Der Italiener Alessandro de Marchi (Italien/Androni) hielt sich im Sprint zurück und kam als Dritter ins Ziel (DATENCENTER: Kalender und Ergebnisse).

Hesjedal erobert Führung zurück

In der Gesamtwertung eroberte Ryder Hesjedal (Kanada/Garmin) das Rosa Trikot vom Spanier Joaquim Rodriguez (Katjuscha) zurück.

Im Verfolgerfeld fuhr der Kanadier kurz vor dem Ziel den entscheidenden Angriff und sicherte sich Platz vier. Hesjedal führt in der Gesamtwertung nun mit neun Sekunden vor Rodriguez.

Amador rettet Vorsprung durchs Ziel

Barta hatte sich bereits am ersten Anstieg zum Col de Joux von einer acht Mann starken Ausreißergruppe abgesetzt und kam als erster über den Berg, wurde aber bereits auf der Abfahrt von den Verfolgern eingeholt.

Am langen Schlussanstieg nach Cervinia fuhr sich zunächst Amador einen Vorsprung von über einer Minute heraus, wenige Kilometer vor dem Ziel konnten de Marchi und Barta jedoch aufschließen.

Am Sonntag wartet eine weitere Bergetappe auf das Feld. Auf 172 Kilometern von Busto Arsizio nach Lecco/Pian dei Resinelli müssen die Fahrer unter anderem einen Berg der ersten und zwei Anstiege der zweiten Kategorie bewältigen.

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