Ferrari holte seinen ersten Sieg beim Eintagesrennen Coppa San Geo im Jahr 2006 © getty

Auf der längsten Etappe des Giro hat Ferrari im Massensprint die stärksten Beine. NetApp-Profi Schorn landet auf Platz sieben.

Montecatini Terme - Roberto Ferrari hat beim 95. Giro d'Italia für den dritten Tagessieg eines Italieners gesorgt.

Der 29-Jährige vom Team Androni gewann nach 255 Kilometern von Assisi nach Montecatini Terme die längste Etappe des diesjährigen Giro im Massensprint.

Dem britischen Weltmeister Mark Cavendish blieb nach zwei Etappensiegen nur Rang vier. "Das ist der schönste Tag meines Lebens. Ich habe es immer wieder versucht, heute hat es endlich geklappt", sagte Ferrari.

Francesco Chicchi (Omega Pharma-Quickstep) sorgte auf Rang zwei für einen italienischen Doppelsieg.

Rodriguez fährt weiter im Rosa Trikot

Erneut stark präsentierte sich das deutsche Wildcard-Teams NetApp, der Österreicher Daniel Schorn fuhr als Siebter in die Top 10 (DATENCENTER: Kalender und Ergebnisse).

Das Rosa Trikot des Gesamtführenden behielt der Spanier Joaquin Rodriguez vom Team Katuscha, der weiter 17 Sekunden Vorsprung auf Ryder Hesjedal (Garmin) hat (BERICHT: Rodriguez übernimmt Rosa Trikot).

Bei gemächlichem Tempo hatten zunächst fünf Ausreißer bis zu vier Minuten Vorsprung herausgefahren, wurden jedoch nach und nach gestellt.

Kurz vor dem Ziel zog dann das Team Sky den Sprint für Cavendish an, der auf den letzten Metern Ferrari passieren lassen musste.

In der letzten Kurve gab es zudem einen Sturz, der jedoch glimpflich ausging.

Die zwölfte Etappe führt das Feld am Donnerstag über 155 km von Seravezza nach Sestri Levante.

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