Bei der Tour de France 2010 war Malori Letzter der Gesamtwertung © getty

Auf der sechsten Giro-Etappe gibt es einen Führungswechsel im Gesamt-Klassement. Der Kolumbianer Miguel Angel Rubiano siegt.

Porto Sant Elpidio - Der italienische Radprofi Cesare Benedetti hat beim 95. Giro d'Italia für die bislang beste Platzierung des deutschen Wildcard-Teams NetApp gesorgt.

Beim Sieg des Kolumbianers Miguel Angel Rubiano (Androni Giocattoli), der sich aus einer fünfköpfigen Ausreißergruppe vorzeitig abgesetzt hatte, kam Benedetti mit den vier Verfolgern nach 210 Kilometern von Urbino nach Porto Sant Elpidio als Fünfter ins Ziel.

Maloni übernimmt Rosa

Das Rosa Trikot des Gesamtführenden schultert ein Italiener. Adriano Malori vom Team Lampre hatte die Ziellinie als Zweiter überquert und die Führung vom schwächelnden Litauer Ramunas Navardauskas (Garmin) übernommen.

Auf der hügeligen und mit vielen kleinen, teils giftigen Anstiegen gesäten Etappe hatte Navardauskas sichtlich Probleme und musste immer wieder abreißen lassen.

Ruhig Blut

Aufgrund des streckenweise gemächlichen Tempos im Feld fand der 24-Jährige zwar zunächst den Anschluss zum Peloton, brach beim Anstieg zum Montegranaro rund 40 Kilometer vor dem Ziel aber völlig ein.

Prominente geben auf

Beendet ist der Giro für Ex-Weltmeister Thor Hushovd (BMC). Der Norweger stieg ebenso wie Romain Feillu aus Frankreich (Vacansoleil), der gestürzte Spanier Pablo Lastras (Movistar) und Sprinter Tyler Farrar aus den USA (Garmin) aus dem Rennen aus.

Die siebte Etappe startet am Samstag in Recanati und endet nach 205 Kilometern in Rocca di Cambio.

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