Deutschland hat bei den paralympischen Tischtennis-Wettbewerben in London eine Goldmedaille im Mannschaftswettbewerb nur knapp verpasst.

In der Klasse 3 unterlag das deutsche Team im Finale China mit 2:3. Im entscheidenden Doppel kassierten Thomas Schmidberger und Thomas Brüchle eine 1:3-Niederlage gegen Zhao Ping/Feng Panfeng.

Zuvor hatte der querschnittsgelähmte Brüchle, der sein erstes Einzel gegen Feng mit 0:3 abgab, durch ein 3:1 gegen Zhao das deutsche Team im Rennen gehalten.

Mit ins Haar rasierter Deutschlandfahne hatte Schmidberger die Vertreter des deutschen Behindertensportverbandes (DBS) durch ein 3:1 über Zhao im Auftakteinzel in Führung gebracht. In seinem zweiten Spiel kassierte der 20 Jahre alte Einzeldritte eine 1:3-Niederlage gegen Feng.

Zur deutschen Mannschaft gehörten zudem Holger Nikelis, der in London nach 2004 in Athen sein zweites Einzelgold gewann, und Jan Gürtler.

Dagegen hat das deutsche Team um Einzelsieger Jochen Wollmert im Wettkampf der Klassen 6 bis 8 nach einem 0:3 gegen Großbritannien die Bronzemedaille verpasst.

Der Solinger Wollmert unterlag sowohl William Bayley, den er im Einzelfinale bezwungen hatte, als auch Ross Wilson mit 0:3. Auch Thorsten Schwinn konnte bei seinem Einsatz gegen Wilson keinen Satzgewinn verbuchen.

Thomasz Kusiak und Thomas Rau kamen nicht zum Einsatz.

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