Nach seiner sensationellen Silber-Medaille im Zeitfahren trotz eines schweren Unfalls 23 Tage zuvor ist der zweite Paralympics-Start von Handbiker Hans-Peter Durst fraglich.

"Heute Mittag werden Fäden gezogen, außerdem muss mein Rad umgebaut habe, weil ich nur noch eines habe und das andere beim Unfall komplett zerstört wurde", sagte der Dortmunder am Donnerstagmorgen:

"Danach muss man sehen, ob wir das alles mit dem Straßenrennen am Samstag hinkriegen."

Durst war am 13. August bei einer Trainingsfahrt von einem Radfahrer, der drei Promille im Blut hatte, umgefahren worden. Dabei war der linke Daumen abgerissen worden, an der rechten Hand hatte Durst Brüche der Elle, der Speiche und der Mittelhand davongetragen.

"Sein Start beim Zeitfahren stand bis zuletzt auf der Kippe. Aber er wollte sich diesen Traum nicht nehmen lassen", sagte Deutschlands Chef de Mission Karl Quade: "An eine Medaille war aber in keiner Weise zu denken. Deshalb haben wir uns alle unglaublich für ihn gefreut, dass er Silber gewonnen hat.

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