Der frühere Formel-1-Pilot Alex Zanardi ist nach seinem Paralympics-Gold im Zeitfahren in den italienischen Medien überschwänglich gefeiert worden.

Die Zeitung "Tuttosport" nannte ihn den "Helden Italiens". Auch die "Gazzetta dello Sport" schrieb eine wahre Ode auf den 45-Jährigen:

"Zanardi ist ein Bolide, ein Ass, der Wind und Anstrengung dominiert. Ein Ass des Steuers, der Pedale, und ein Ass des Lebens."

Der "Corriere della Sera" meinte schwelgerisch: "Sein Handbike fährt er nicht nur mit seinen Armen, sondern vor allem mit seinem riesigen Herzen und einer Leidenschaft, die keine Grenzen kennt. Sein Leben ist ein Märchen, das nie zu Ende geht".

Nach Ansicht des "Corriere dello Sport" erteilte Zanardi "eine Lehre im Sport und im Leben".

Der frühere Formel-1-Fahrer, dem nach einem Horror-Unfall vor elf Jahren auf dem Lausitzring beide Beine amputiert werden mussten, hatte am Mittwoch im Zeitfahren mit dem Handbike vor dem Deutschen Norbert Mosandl aus Cottbus gleich bei seinem ersten Paralympics-Rennen Gold gewonnen.

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