Drei Tage nach dem undankbaren vierten Platz über 100 m hat die Erfurterin Maria Seifert bei den Paralympics in London doch noch ihre Medaille gewonnen.

Über 200 m wurde die 21-Jährige nach einer weiteren Nervenschlacht Dritte. Wie am Sonntag dauerte es Minuten, bis das Ergebnis auf der Anzeigentafel erschien, diesmal mit gutem Ende für Seifert, die ihre Freude sofort herausschrie.

"Ich habe mir geholt, was mir genommen wurde," sagte die rechtsseitig körpergelähmte Sprinterin, die dem Zielfoto am Sonntag nicht traute:

"Ich habe mir gedacht: Lauf um dein Leben, du willst diese Medaille unbedingt, und heute holst du sie dir. Als es wieder so lange gedauert hat, habe ich gedacht, nicht schon wieder, aber umso glücklicher bin ich, dass es diesmal gut ausgegangen ist."

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