Schwimmerin Kirsten Bruhn hat bei den Paralympics in London in ihrem letzten Rennen doch noch eine Goldmedaille gewonnen. Zuvor hatte Niels Grunenberg Silber geholt.

Die 42-jährige Bruhn aus Neumünster, die seit einem Motorradunfall auf der griechischen Insel Kos inkomplett querschnittsgelähmt ist, siegte mit rund drei Längen Vorsprung auf Song Ling Ling (China) überlegen über die 100 m Brust.

Bruhn, die auf dieser Strecke den Weltrekord hält und die im Vorlauf paralympische Bestzeit geschwommen war, hatte schon 2004 in Athen und 2008 in Peking in dieser Disziplin triumphiert.

Zuvor hatte Bruhn in London bereits Silber über 100 m Freistil gewonnen. Die Berlinerin Verena Schott, Zweite über die 200 m Lagen, belegte Rang fünf.

Der querschnittsgelähmte Grunenberg musste sich über 100 m Brust nur dem Südkoreaner Lee Woo-Geun geschlagen geben.

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