Hannelore Brenner hat bei den Paralympics in London ihre zweite Goldmedaille in der Dressur gewonnen und ihren Doppel-Sieg von vor vier Jahren in Hongkong wiederholt.

Die inkomplett querschnittsgelähmte Petersauerin setzte sich nach ihrem Erfolg in der Championatsprüfung auch in der Kür durch. Mit 81,700 Punkten verwies die 49-Jährige im Greenwich Park auf ihrer Stute "Women of the World" Deborah Criddle (Großbritannien/78,550 Punkte) und Annika Dalskov (Dänemark/76,950) auf die weiteren Plätze.

"Vor dieser Kulisse wollte ich einfach nur Spaß haben. Es ist etwas besonderes, in England zu gewinnen, weil hier die Leute die Pferde so lieben", sagte Brenner, die zusätzlich noch eine Silbermedaille mit dem Team nach Hause mitnimmt.

Steffen Zeibig (Dresden), ebenfalls mit Mannschaftssilber dekoriert, belegte am Schlusstag der paralympischen Reitwettbewerbe wie in der ersten Einzelentscheidung mit 67,150 Punkte den achten Platz.

Neben Brenner und Zeibert gehörten auch Britta Näpel (Wonsheim) und Angelika Trabert (Dreieich) der Silber-Formation an. Die 46-jährige Näpel gewann zudem in ihren beiden Einzelkonkurrenzen Silber, Trabert (44) belegte zweimal direkt hinter ihrer Teamkollegin den Bronze-Rang.

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