Weltmeisterin Birgit Kober und Marie Brämer-Skowronek haben bei den Paralympics in London im Speerwerfen Gold und Silber gewonnen.

Die 41-jährige Kober, die wegen eines Behandlungsfehlers im Rollstuhl sitzt, verbesserte vor 80.000 Zuschauern im Olympiastadion ihren eigenen Weltrekord von 25,99 m auf 27,03 m (1230 Punkten) und setzte sich vor Brämer-Skowronek durch.

Die 21-Jährige brachte es auf 20,43 m (1018). Bronze ging mit 19,47 m und 971 Zählern an die Finnin Marjaana Huovinen.

Die Cottbuserin Frances Herrmann (23) überzeugte als Fünfte mit der persönlichen Bestweite von 18,62 m (925 Punkte). Da in dem Wettbewerb mehrere Klassen vertreten waren, mussten die Weiten zur Wahrung der Chancengleichheit in Punkte umgewandelt werden.

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