Schwimmerin Verena Schott aus Berlin hat bei den Paralympics in London nach einer furiosen Aufholjagd die Silbermedaille gewonnen.

Die 23-Jährige musste sich im Aquatics Centre über 200 m Lagen in 3:14,28 Minuten nur der Britin Eleanor Simmonds, die in 3:05,39 Minuten einen Weltrekord aufstellte, geschlagen geben.

Bronze ging an Natalie Jones aus Großbritannien, die eine Hundertstel nach Schott anschlug.

Schott, die 2002 einen Fahrradunfall mit einem Auto hatte und seitdem inkomplett querschnittsgelähmt ist, lag nach der letzten Wende nur auf dem fünften Rang und schob sich dann mit einer beherzten Schlussbahn noch auf einen Medaillenrang.

"Ich habe nichts erwartet, weil ich erst seit Oktober trainiere", sagte sie. Schott hatte im Juni 2011 ihren Sohn Lean zur Welt gebracht und daher ein Jahr pausiert.

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