Marianne Buggenhagen wundert sich nach ihrer Silber-Medaille im Kugelstoßen bei den Paralympics in London über die Leistungsexplosion der chinesischen Siegerin Liwan Yang.

"Ich möchte nichts behaupten, aber es ist schon erstaunlich, dass sich die Chinesin in einem Jahr um 70 Zentimeter verbessert hat. Gerade im Wurfbereich geht das normalerweise nicht von Heute auf Morgen", sagte die 59-Jährige, die am Samstag ihre 13. Medaille bei Paralympics gewonnen hatte.

"Die Chinesin ist eigentlich erst seit diesem Jahr bekannt", ergänzte die "Grande Dame" des deutschen Behindertensports: "Dass wir 2008 in Peking viele neue chinesische Gesichter gesehen haben, damit haben wir gerechnet. Ich habe aber nicht damit gerechnet, dass wir vier Jahre später wieder so viele neue Gesichter sehen werden."

Dies sei aber zweifelsohne auch das Ergebnis der Ausbildung. "Ich habe gehört, dass es dort paralympische Dörfer gibt, in denen die Sportler regelrecht einkaserniert und auf die Spiele vorbereitet werden."

Weiterlesen