Britta Näpel und Angelika Trabert haben bei den Paralympics in London Silber und Bronze in der Dressur gewonnen.

Die 46-jährige Näpel (Wonsheim), Geschäftsführerin eines Therapeutischen Reitzentrums, gewann mit 76, 048 Punkten Silber hinter der Britin Natasha Baker (76,857).

Knapp hinter ihr wurde die 44 Jahre alte Trabert (Dreieich), Fachärztin für Anästhesiologie, Dritte (76,000). Für Näpel, die 2008 in Peking Gold gewonnen hatte, war es die fünfte Medaille bei Paralympischen Spielen, für Trabert die vierte.

Damit liegt Deutschland in der Mannschafts-Konkurrenz, die am Sonntag entschieden wird, auf Rang zwei hinter Großbritannien.

"Sie sind aber weit weg und haben schon fast sicher Gold. Wir müssen Silber sichern", sagte Näpel, die ihre Stute Aquilina 3 vor dem Test auf den Parcours eingestellt hatte. "Ich habe ihr die Sandsäcke gezeigt, so wusste sie vorher, was sie erwartet", sagte sie.

Für Trabert, die schon in Ländern wie Guinea oder Westafrika als medizinische Helferin im Einsatz war, war es vor allem wichtig, ihr Pferd Ariva-Avanti zu beruhigen.

"Diesmal war sie ruhiger und hat nicht rumgesponnen", sagte Trabert, nachdem Ariva-Avanti in den letzten Tagen sehr nervös war: "Ich musste einfach ruhig bleiben, denn wenn ich angespannt bin, ist es das Pferd auch."

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