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51 Tage vor dem Auftakt in Sotschi stehen 26 Starter des größten deutschen Teams in der Geschichte von Olympischen Winterspielen fest.

Bei der ersten Nominierungsrunde des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in Frankfurt/Main, die für die Sportarten Curling, Eiskunstlauf, Shorttrack und Rodeln galt, gab es keine Überraschungen.

Unter dem neuen Präsidenten Alfons Hörmann berief der DOSB die medaillenträchtigen Rodler um Olympiasieger Felix Loch, die Eiskunstläufer mit den viermaligen Weltmeistern Aljona Savchenko und Robin Szolkowy, die Shorttracker Robert Seifert und Anna Seidel sowie die Curling-Mannschaft der Männer. Die Curling-Frauen hatten das Ticket nach Sotschi verfehlt.

Bei der zweiten und letzten Nominierung am 23. Januar folgt dann das Gros der am Ende rund 165 Köpfe zählenden Mannschaft für Sotschi (7. bis 23. Februar).

Die bisher größte deutsche Mannschaft bei Winterspielen wird in Russland auflaufen, weil gegenüber Vancouver 2010 (153 Deutsche) die Zahl der Entscheidungen von 86 auf 98 stieg - vor allem durch Aufnahme neuer Sportarten.

Die deutsche Mannschaft unter Hörmann und Michael Vesper, Chef de Mission, strebt erneut die vor vier Jahren erreichte Zahl von 30 Medaillen an:

"Wir wollen am Ende wieder unter den drei besten Nationen sein", sagt DOSB-Generaldirektor Vesper. Erstmals hatte 2010 vor eigenem Publikum Kanada (14/7/5) vor Deutschland (10/13/7) das erfolgreichste Team gestellt, die USA (9/15/13) die meisten Medaillen gewonnen.

Hier die Nominierten im Überblick:

Curling: Christopher Bartsch, John Jahr, Sven Goldemann, Felix Schulze, Peter Rickmers

Eiskunstlauf: Nathalie Weinzierl, Peter Liebers, Daniel Wende, Maylin Wende, Robin Szolkowy, Aliona Savchenko, Nailya Zhiganshina, Alexander Gazsi, Tanja Kolbe, Stefano Caruso

Rennrodeln: Tatjana Hüfner, Natalie Geisenberger, Anke Wischnewski, Felix Loch, David Möller, Tobias Wendl, Tobias Arlt, Toni Eggert, Sascha Benecken

Shorttrack: Anna Seidel, Robert Seifert

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