51 Tage vor dem Auftakt in Sotschi werden am Mittwoch die ersten Athleten des größten deutschen Teams in der Geschichte von Olympischen Winterspielen nominiert.

Unter dem neuen Präsidenten Alfons Hörmann beruft der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) in der ersten Runde etwa 30 Athleten.

Bei der zweiten und letzten Nominierung am 23. Januar folgt dann das Gros der am Ende rund 165 Köpfe zählenden Mannschaft für Sotschi (7. bis 23. Februar).

In Runde eins nominiert der DOSB die medaillenträchtigen Rodler um Olympiasieger Felix Loch, die Eiskunstläufer mit den viermaligen Weltmeistern Aljona Savchenko und Robin Szolkowy, als einzige Shorttracker wohl Robert Seifert und Anna Seidel sowie die Curling-Mannschaft der Männer.

Die Curling-Frauen hatten das Ticket nach Sotschi verfehlt.

Die bisher größte deutsche Mannschaft bei Winterspielen wird in Sotschi auflaufen, weil gegenüber Vancouver 2010 (153 Deutsche) die Zahl der Entscheidungen von 86 auf 98 stieg - vor allem durch Aufnahme neuer Sportarten.

Die deutsche Mannschaft unter Präsident Hörmann und Chef de Mission Michael Vesper strebt erneut die vor vier Jahren erreichte Zahl von 30 Medaillen an: "Wir wollen am Ende wieder unter den drei besten Nationen sein", sagt DOSB-Generaldirektor Vesper.

Erstmals hatte 2010 vor eigenem Publikum Kanada (14/7/5) vor Deutschland (10/13/7) das erfolgreichste Team gestellt, die USA (9/15/13) die meisten Medaillen gewonnen.

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